Quelle:http://www.thestrategyweb.com/the-social-media-effect-infographic
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Die größte Herausforderung für Unternehmen im Umgang mit dem Social Web
Quelle:
http://blog.talkabout.de/2011/02/01/die-groste-herausforderung-fur-unternehme...
Unsere Kommunikation ist im ständigen Wandel. Zeitung, Radio, Fernsehen, Internet – sie alle streiten um unsere Aufmerksamkeit, wollen beachtet werden und uns mitteilen, was die Welt zu bieten hat. Doch sie alle sind nur das Medium, durch das andere ihre Nachrichten verbreiten. Und eine nicht gerade kleine Gruppe derer, die uns mit Informationen zum Neusten vom Neuen beglücken möchten, sind Unternehmen.
Da sich das Internet – oder besser gesagt das Social Web – als Medium und Informationsquelle Nummer eins mehr und mehr durchzusetzen scheint, sind eben jene Unternehmen darauf erpicht sich auch in dieser „neuen Welt“ ihren Platz zu sichern und dafür zu sorgen, dass wir ihnen unsere Aufmerksamkeit und – im Idealfall neben unserem Geld – auch noch Vertrauen schenken.
“Aufmerksamkeit des Users gewinnen”
Für Andreas Wollin ist die größte Herausforderung für Unternehmen auch in diesem Jahr überhaupt erst einmal die Aufmerksamkeit des Users zu gewinnen. Die Möglichkeiten sich anderweitigen Angeboten zu widmen ist aus seiner Sicht nirgends so einfach wie im Web. Darum müssen seiner Ansicht nach Inhalte nicht nur authentisch und gut sein, sie müssen im Kunden (in spe) auch das Interesse wecken „dranbleiben“ zu wollen. Diese Mischung zu finden, mache den Reiz aus.
“Strukturen, Prozesse und Verständnisformen”
User pfdwxenon sieht hingegen keine neue Herausforderung für 2011, sondern die gleiche, die schon die vergangenen Jahre dominiert hat. Wie schaffen es Unternehmen intern die richtigen Strukturen, Prozesse und Verständnisformen zu schaffen, die eine externe, aktive Nutzung und Mitgestaltung des Social Web auf Basis von Kommunikation mit dem Kunden anstatt nur zum ihm ermöglichen?
“Zuschneidern eines passenden Kommunikationskonzeptes”
Für Kommentator Thomas wie auch Bjoern Effing liegt der Fokus eher auf dem kunden- und zielgruppengerechten Zuschneidern eines passenden Kommunikationskonzeptes. Das geht vom Austreiben der „one-to-many“-Philosophie über das Ausreden der möglicherweise falschen Ideen und Vorstellungen von Social Media bis hin zum Entwickeln des Verständnisses, dass Social Media kein Vertriebs-, sondern eine Kommunikationskanal sind.
“Social Media kann nicht nebenbei erledigt werden”
Sonja Greye schlägt in eine ähnliche Kerbe und richtet ihr Augenmerk lieber auf die Schaffung eines Gespürs dafür, dass Unternehmen lernen müssen, dass Social Media Marketing nicht „nebenbei“ von einem x-beliebigen Mitarbeiter erledigt werden kann. Der personelle Aufwand müsse stimmen, um das wirkliche Potential von Social Media auszuschöpfen. Ein Ansatz, den auch Axel Pabst vertritt. Die Ressourcenfrage müsse (täglich neu) gestellt werden, um zu lernen, welche Kanäle wirklich sinnvoll sind, ob man jedem Trend hinterherrennen müsse und schlussendlich bedürfe es fernab von zusammengezimmerten Erfolgsformeln auch der ehrlichen Einschätzung, was Social Media am Ende des Tages eigentlich für ein Unternehmen erbringen könnten.
“Sich als führende positionieren”
Dr. Karin Uphoff geht noch einen Schritt weiter bzw. tiefer und sieht die klassischen Mittelständler in der Pflicht sich der Herausforderung Social Media zu stellen und sich an das Thema heranführen zu lassen, um diesen „Firlefanz“ nicht nur als Chance zu verstehen, sondern sich damit auch als führend positionieren zu können.
“Unternehmen vor einem grundlegenden Kommunikationswandel”
Doch nicht nur Großkonzerne und mittelständische Unternehmen im Allgemeinen werden versuchen dieses große Potential zu nutzen, auch in fachspezifischen Branchen ist man sich des Umbruchs bereits bewusst. So berichtet Neumaier ganz gezielt aus der Hotelerie, die vor einem grundlegenden Kommunikationswandel steht. Wenn vier von fünf Reservierungen auf Basis einer Kundenrecherche im Internet erfolgen, dann sollten sich die Hotels darauf einstellen. Dabei gilt es aber auch die Risikofaktoren richtig einordnen zu können, denn Facebook-Fanpages wie auch Bewertungsportale können (auch ob der Gefahr gefälschter Kommentare) ebenso hilfreich wie schädlich sein. Die interessanteste und lukrativste Option, um sich nicht nur durch guten Service, sondern auch durch frische, kreative Angebote von der Konkurrenz abheben zu können, ist seiner Meinung nach die verkürzten Empfehlungswege der sozialen Netzwerke zu nutzen.
“Messung und Auswertung”
Die Messung und Auswertung dieser verkürzten Empfehlungswege in Social Media sieht Marco Ripanti als größte Herausforderung, ergänzt durch den Anspruch an Transparenz, wie die Angebote zu Stande kommen. Denn nur bei klar ersichtlichen Modellen lässt sich die breite Masse auf Angebote ein. Doch wo findet sich diese breite Masse bzw. Öffentlichkeit? Auf Facebook, so viel ist klar – auch für Stefan Lehmann. Der sieht aber eher die Weitsicht der Unternehmen gefragt, nicht nur auf Facebook zu setzen, sondern auch weiteren Diensten präsent zu sein, um auf den wenigen Services, die sich seiner Meinung nach etablieren, dauerhaft in den Dialog gehen zu können.
“Fragen und Antworten – und das semantische Web”
Ein Dialog, der oftmals mit einer Fragen beginnt. Fragen, für deren Beantwortung Google und Co. zwar Ergebnisse liefern, diese dem User aber oftmals „ungarniert“ vorsetzen, weil sie nicht immer die konkrete Frage abdecken. Aus diesem Grund sieht Sebastian auch nicht nur Quora und Facebook-Questions als Frage-Antwort-Tools, sondern erst recht das semantische Web als Herausforderung für Unternehmen. Es wird nicht mehr um reine Antworten gehen, sondern darum, ob mit der Antwort auch eine Empfehlung einhergeht, die eventuell sogar aus meinem persönlichen Netzwerk stammt. Stimmt die Reputation und der soziale Kontakt zwischen Unternehmen und Kunde, dann werden diese (subtilen) Botschaften auch mich erreichen. Eine Schärfung des Onlineprofils könnte dementsprechend nicht schaden, findet auch Gregor Mraz, damit man sich vom „web 2.0 Einheitsbrei“ klar abheben könne. Ein Kopieren alter Konzepte sei dabei aber nicht hilfreich.
Ausgefallene Ideen
Es bedarf ausgefallener Ideen, ist sich Mag. Soheyl Liwani sicher. Dazu gehört auch die Nutzung von Social Media im Kontext zum Konzernbereich. Produkttests in ausgewählten Facebook-Gruppen sind für Marketeers durchaus interessant, um weitere Märkte eruieren zu können. Mit den herkömmlichen, einander immer ähnlicher klingenden Texten sei nichts mehr zu holen.
“Vereinheitlichung der Sprache”
Dabei sieht Sumabt vor allem in einer Vereinheitlichung der Sprache die große Herausforderung. Gemeint ist allerdings nicht ein absolutes Glattschleifen der Marketingbotschaften, sondern ein professionelleres Formulieren der bereitgestellten Daten, um dem Kunden/Nutzer deren Auswertung zu erleichtern. So können bessere Gewichtungen erzielt werden, auch wenn es schwer sein wird einen gemeinsamen Nenner zu finden, der auch Verstöße gegen Guidelines und Co. inkludieren wird. Um das zu erreichen, bedarf es Experten.
“Experten intern finden und in die Kommunikation einspannen”
Experten, die Flo als Mitarbeiter in den Unternehmen sieht, um diesen nicht nur ein authentisches Gesicht zu geben, sondern auch sinnvoll in den Dialog einzubinden. Empathie, Intuition, Gefühl, Ehrlichkeit – Schlüsselwerte, die transportiert werden sollten. Diese Experten intern finden und in die Kommunikation einspannen, das ist seine große Herausforderung 2011.
Facebook startet Schnäppchen-Dienst in Deutschland

Hamburg/Berlin - Facebook hat seinen Schnäppchen-Dienst am 31. Januar in Europa gestartet. Über die in Deutschland als «Angebote» bezeichnete Funktion erhalten Mitglieder des Netzwerks Rabatte und Gutscheine, wenn sie mit ihrem Smartphone bei Unternehmen in ihrer Umgebung «einchecken», sich also virtuell anmelden. In den USA ist die Funktion seit November verfügbar. Als Kooperationspartner benannte Facebook diverse Einzelhändler, eine Restaurantkette und einen Kinobetreiber.
Mit «Deals» will Facebook seine Position bei der mobilen Internet- Nutzung stärken. Der Schnäppchen-Service bietet Mitgliedern der Plattform einen Anreiz, unterwegs über die Funktion «Places» den eigenen Aufenthaltsort bekannt zu geben - das ist die Voraussetzung, um «Facebook-Angebote» zu erhalten. (dpa)
Details zum Schnäppchen-Dienst http://www.facebook.com/blog.php?post=446183422130
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